Didi und Maria reisen um die Welt

Dunkle Schluchten und die leuchtende Stadt

Hallo ihr Lieben!

Maria D. auf den roten Felsen im Zion Nationnalpark

Da es in Utah noch weitere Nationalparks zu erkunden gab, fuhren wir von Salt Lake City wieder südlich zum Zion Nationalpark. Leider werden einige Parks für Touristen so gehypt, dass man sich teilweise wie im Weihnachtsgeschäft vom Zschopauer Kaufland fühlt 🙂

Und so ungefähr war es auch hier, volle Shuttlebusse, die alle 10 Minuten fuhren und lange Schlangen an den Imbissständen. Wir fuhren trotzdem durch das tiefe Tal und bestaunten die glatten hohen und roten Felswände. Über einen, für mich wieder einmal fragwürdigen Weg, ergatternden wir auch noch die Sicht von oben auf den Park, von wo wir die rießigen Schluchten und Berge sehr gut sehen konnten.

riesige Löcher in der Felswand des Grand Canyon

Für die nächsten drei Tage fuhren wir zu einer noch größeren Schlucht, dem Grand Canyon. Zuerst besuchten wir die Nordseite, die auch nur über den nördlichen Zugang erreichbar war. Da man hier erst einige Meilen fahren musste, um zu den wenigen, aber beeindruckenden Aussichtspunkten zu gelangen, hielt sich die Touristenzahl noch in Grenzen. Also genossen wir in Ruhe die ersten Blicke auf den großen Canyon oder einem rießigen Loch in der Felswand. Am späten Nachmittag brachen wir auf um den südlichen Teil des Parks zu erreichen. Leider blieb uns, trotz der 11 Meilen Luftlinie von Nord nach Süd, nur die fünf Stunden Fahrt um den Canyon herum. Als wir den „South Rim“ des Parks am nächsten Tag dann erst gegen Mittag erreichten, schreckten uns sofort Touristenmassen und das aufziehende Gewitter ab. Also blieben wir nur eine Stunde und nutzten den restlichen Tag auf dem Campingplatz.

Von der Morgensonne angeleuchtet

Der Dritte eingeplante Tag war dagegen um so schöner. Auch wenn er mit vier Uhr früh aufstehen eher lustlos startete, wurden wir pünktlich dreiviertel sechs mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang im Grand Canyon belohnt. 🙂 Den anschließenden Vormittag nutzen wir für viele spektakuläre Aussichtspunkte und kurze Wanderungen.

Und Als wir um drei wieder Richtung Auto aufbrachen, zeigte sich an den komplett überfüllten Shuttlebussen deutlich, wie sehr sich das frühe aufstehen gelohnt hatte 🙂

Auf der Route 66

Also verabschiedeten wir uns von diesem beeindruckenden Ort um, über die Route 66, am selben Abend noch Las Vegas zu erreichen. Eingetaucht sind wir aber erst am folgenden Tag, indem wir am „The Strip“ von Casino zu Casino schlenderten, wo überaschender Weise nur Ottonormalverbraucher ihr (wahrscheinlich nicht vorhandenes) Geld verzockten. Die Casinos aber waren sehr schön und wurden immer nach bestimmten Mottos mit extrem viel Kreativität gebaut. Wir besichtigten zum Beispiel das „Paris Las Vegas“ mit dem Eifelturm oder „Caesars Palace“ aus Hangover. Das Casino „New York New York“ hat sogar New Yorks Skyline nachgebildet. Mit ihrer massenhaften Leuchtreklame wurde die Straße aber erst bei Dunkelheit richtig beeindruckend. Zum Schluss versuchten wir uns im Excalibur mit Roulette spielen. Bei meinem Glück im Spiel war es aber von Anfang an klar, dass unser Geld nach nicht mal fünf Minuten verspielt war. Darum suchten wir uns lieber noch andere Spielmöglichkeiten, die zwar nicht den Erfolg, aber dafür den Spaßfaktor anhoben 🙂 Nachts fuhren wir noch zur Fremont Street, mit ihren Bars und diversen Clubs 🙂

„The Strip“ in Las Vegas

Am 31.7.2014 hieß es für Maria D. vorerst Abschied von Amerika zu nehmen, da sie schon eine Woche eher als wir nach Hause flog. Darum besuchten wir zum letzten Mal ein amerikanisches Steakhouse, bevor wir zum Flughafen in Las Vegas fuhren. Dass wir sie noch kurz zum Schalter begeleiteten, brachte uns noch einen saftigen Strafzettel ein. Der reizende Polizist nickte uns dabei noch genugtuend zu und bestätigte uns mal wieder wie „anders“ die Amerikaner doch sind! 🙂

Unsere Weiterfahrt Richtung Westküste führte uns dann in eine kleine Stadt im Nichts, die eigentlich nur aus Fast Food Ketten, einem Casino und unserem Hotel bestand. Von dort starteten wir am 1.8.2014 die Tour ins Totestal, von dem wir euch im nächsten Bericht erzählen werden 🙂

M&D

Fazit: Zwei extreme Gegensätze, die jeder auf seine Weise faszinierten!

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