Didi und Maria reisen um die Welt

Trekkingtour in den Dschungel

Hallo, liebe Leute!

Gruppenbild der Trekkingteilnehmer

Gruppenbild der Trekkingteilnehmer

Am Freitag sind wir gesund, aber ziemlich erschöpft aus dem Nationalpark „Doi Inthanon“ zurückgekommen. Die befürchteten Mücken konnten wir ganz gut mit unserem effektiven Autan-Spray fern halten…wie echte Touristen eben. 🙂

Unser Guide (Jack) für die 3 Tage dagegen, stammt aus einem thailändischen Volk und hat noch nie chemische Medikamente oder andere chemnische Mittel genommen und ist immer wohl auf.

Wir trafen ihn zum ersten Mal am Montag Abend vor der Abreise, als er unserer Trekkinggruppe (2 Holländerinnen, 1 Spanier, 1 Schweizerin, 1 Israeli, 2 Engländerinnen und wir) das erste mal zusammenführte. Dabei erklärte er uns in seinem (Thai-)Englisch was wir alles für den Trip einpacken sollten. Hier merkten wir, dass unser Englisch nicht gerade das Beste war und die anderen Gruppenmitglieder, im Gegensatz zu uns, richtig gut englisch sprechen konnten. So hofften wir von den anderen nicht groß angesprochen zu werden und bereiteten uns nach dem Meeting auf den nächsten Tag vor. 😉

Mittwoch (16.10.2013):

Wir starteten fast pünktlich 9:15 (und es waren nicht wir auf die gewartet werden musste ;-)) auf einer Ladefläche eines größeren Pick-Ups Richtung Nationalpark.

Gebratener Reis aus Bananenblättern

Gebratener Reis aus Bananenblättern

Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht was der Tag uns noch bringen würde, weil wir Jack beim erklären ja nur bedingt verstanden haben, und ließen ihn deswegen einfach auf uns zukommen. Inmitten des Nationalpark „Doi Inthanon“ wurde unsere Gruppe dann abgesetzt und wir folgten unserem Guide bei 35°C so gut es ging. Die Straße wurde nämlich schnell zum Weg, und der zum Pfad, und der zu Steinen. Nach der ersten halben Stunde war dann auch schon Mittagspause. Wir aßen gebratenen Reis aus Bananenblättern und frische Bananen:) Unser nächstes Ziel war ein Wasserfall, den wir nur erreichten, indem wir buchstäblich durch den Busch krauchten, durch Schlamm wadeten und vorsichtig auf steil herunter führenden Trampelpfaden liefen. Aber es lohnte sich…denn wir durften unter dem Wasserfall baden, der somit zu einer gelungenen Abkühlung wurde. Unser Ziel erreichten wir dann 1,5 Stunden später. Wir schliefen abgetrennt 300m unter dem eigentlichen Dorf in einem großen Holzhaus. Den restlichen Tag warteten wir darauf endlich das eigentliche Dorf zu besichtigen. Da wir dies letztendlich erst am nächsten Morgen besuchten, hatten wir scheinbar wieder mal etwas falsch verstanden! 😉

Donnerstag (17.10.2013):

Mittwoch früh begaben wir uns, nach dem angesprochenen Besuch des Dorfes, auf den Weg zum nächsten Dorf. Das hieß für uns vormittags 3h und nach dem Mittagessen nochmal 2h bergauf und bergab durch den Dschungel laufen. An sich war das kein Problem, da die Zeit durch die kniffligen Wege schnell vorüber ging. Nur regnete es seit Dienstag früh ununterbrochen, wodurch wir jeweils nach 10 Minuten komplett durchnässt waren. Und nicht nur, dass uns der Regenponcho fehlte, die Wege waren extrem rutschig und wasserüberlaufen, sodass es richtig schwierig wurde nicht auszurutschen.

Hütte zweites Dorf

Hütte zweites Dorf

Aber Jack hatte immer gute Laune und hatte mit all dem kein Problem…und so wanderten wir durch den Regnen bis wir nachmittags um 15 Uhr das zweite Dorf erreichten.Wir schliefen in kleinen Holzhütten, neben einem Fluss, indem wir hätten baden können. Dieser war gleichzeitig auch die einzige Möglichkeit sich zu waschen.

 

 

Waschen im Fluss

Waschen im Fluss

Nachdem wir erstmal zu tun hatten wieder trocken zu werden, nutzen wir den Fluss zum baden (mit Shampoo was ja nicht gerade umweltfreundlch ist). Das war zum einen kalt, zum anderen aber auch gefährlich, denn durch den Regen ist die Strömung sehr stark geworden und spühlte Dreck mit heran, was das sauber werden ziemlich beeinträchtigte. 🙂

Den restlichen Tag stand nichts weiter auf dem Programm und da es weiter regnete saßen wir unter einem Holzdach beisammen, unterhielten uns und spielten Karten. Bevor wir zu Bett gingen, warnte uns Jack noch, dass durch den Regen viele Skorpione herumlaufen und wir genau aufpassen müssen wo wir hintreten. Sehr beruhigend wenn man in Holzhütten mit Löchern schläft! 🙂

Schlimmer wäre es gewesen, wenn Didi mir von den Skorpionen erzählt hätte, die er noch am Abend an und teilweise in die Hütten krabbeln gesehen hat. (zum Glück erfuhr ich das erst am nächsten Morgen)…

..und noch schlimmer wäre es gewesen, wenn unser Freund (der Spanier) noch am Abend von der Schlange erzählt hätte, die er in seiner Hütte fand. 🙂

Freitag (18.10.2013):

An diesem letzten Tag waren nun die Hauptattraktionen geplant (Reiten auf Elefanten und Bambus-Rafting). Morgens liefen wir zum Elefantencamp, während es immernoch regnete. Komplett durchnässt kamen wir an und wurden auch sofort auf den Elefanten gesetzt. Dabei nahmen wir hinten auf dem Elefanten unseren Platz ein, während ein Thai auf dem Elefantenkopf saß und ihn führte. Es war eine schöne Erfahrung einem Elefanten so nah zu sein und ihn anzufassen, aber insgesamt war es traurig zu sehen, wie die Tiere dort behandelt werden.

Der 2. Punkt „Bambus-Rafting“ fiel dann aus, weil die Strömung des Flusses zu stark wurde und es zu gefährlich gewesen wäre.

Insgesamt war dieser Trip nicht das was wir uns vorstellten, aber es war absolut stark mit Jack im Dschungel zu, seinen unzähligen Geschichten zuzuhören (auch wenn ich Didi danach manchmal fragen musste, was er erzählt hat 🙂 ) und sehen zu können, wie die verschiedensten Völker im Dschungel leben.

Dinge, die wir im Dschungel lernten:

  • die Toiletten der Thais sind für große Geschäfte ungeeingnet
  • der ganze Wald ist eine Toilette
  • die herumstreunenden Hunde essen den Kot des Menschen im Wald
  • die Dschungelbewohner essen Wurzeln und Rinde von Bäumen
  • ein großer Käfer ist für die Dschungelbewohner eine leckere Zwischenmahlzeit

 

Fazit: Thais sind höfliche, liebevolle, nette und immer gut gelaunte, lustige Menschen

 

M&D

 

5 Kommentare zu “Trekkingtour in den Dschungel

  1. MAPA

    Hallo, Ihr Zwei! Da habt ihr ja so einige neue Erfahrungen gemacht! Sieht alles sehr abenteuerlich aus. Bloß gut, dass euch die wilden Tiere nichts angetan haben!!!
    Ich würde gern mal wissen wollen, ob auf dem 1.Foto Reisfelder zu sehen sind?
    LG von MaPa.

  2. MAPA2.0 (die mit dem Durchschnittsalter 19 und nicht fast 50:P)

    Grüße,

    sie ja mal uuuuuurst schön aus! Der Neidfaktor ist immer noch sehr sehr hoch:) Lasst es euch weiter gut gehen und ich bin jetzt schon sehr auf die Bilder der schönsten Strände der Welt gespannt!

    Ahoi

  3. Nadja B.

    Hey ihr zwei!

    Ihr habt ja schon richtig viel erlebt. Bin ja schon bissl neidisch 🙂 🙂
    Es macht richtig Spass eure Berichte zu lesen. Und auf den Fotos sieht man, trotz den etwas anderen hygienischen Umständen, dass es euch gut geht.
    So wir haben den 27. Oktober und so um die 20 °C+ Sonne pur. Also uns geht es auch super.

    Bis bald
    Nadja, Andi und Josefa

  4. K&K

    Deine Skorpion-Angst, Maria, können wir (oder besser ich, Kristin) gut nachvollziehen. Mich hat damals in Kroatien ja mal einer aufs Ärgste angegriffen, der war so groß wie mein Fuß, ach was sag ich, wie mein Kopf! 😉 Schön zu sehen, dass ihr Abenteuerliches erlebt, auch mit der Hygiene. 😀 Wobei ich mich auch nicht beschweren kann – Karl liegt laut schnarchend neben mir und vertreibt hier in Berlin die wilden Tiere… kann ich nur empfehlen! 🙂 Uns geht es gut, wir waren am Wochenende in München und sind ebenfalls gewandert, haben 550 Höhenmeter überwunden und die ein oder andere Höhenangst, wenn auch nur kurzweilig.
    Das Essen sieht gut aus – vertragt ihr bisher alles gut? Und das mit dem Englisch lernt man am besten, wenn man kommuniziert. Zur Not immer lächeln und nicken. ;D In diesem Sinne, es grüßen K&K!

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